Franz Schubert Steckbrief

Franz Schubert Steckbrief
Franz Schubert Steckbrief – Der österreichische Komponist Franz Schubert steht am Übergang von der Klassik zur Romantik. Seine Arbeiten zählen zu den bedeutendsten dieser Epoche. Obwohl er schon im Alter von 31 Jahren starb, hinterließ er ein reiches und vielfältiges Werk. Er gilt mit über 600 Werken als einer der produktivsten Komponisten.

 

Franz Schubert Steckbrief – Fakten im Überblick

Vorname: Franz Peter
Familienname: Schubert
geboren am: 31. Jänner 1797 in Wien
Sternzeichen: Wassermann
gestorben am: 15. November 1828 in Wien
Beruf: Komponist


Franz Schubert Steckbrief – Leben und Wirken

  • schon früh erkennt sein Vater, der Pfarrschulmeister Franz Theodor Schubert, das außergewöhnliche Talent seines Sohnes
  • er unterrichtet ihn ab dem 5. Lebensjahr im Geigenspiel, später Klavier
  • die wundervolle Sopranstimme fällt auf, er erhält Gesangsunterricht und wird Sängerknabe an der Wiener Hofkapelle, wo Antonio Salieri ihn unterrichtet und fördert
  • der Stimmbruch zwingt zum Ausscheiden aus der Wiener Hofkapelle, er besucht ein Lehrerseminar und wird Hilfslehrer bei seinem Vater
  • als Lehrer unglücklich und erfolglos, scheidet er aus dem Schuldienst aus und widmet sich ganz dem Komponieren
  • da er öffentliche Auftritte ablehnt, lebt er meist in sehr dürftigen Verhältnissen und muss von Freunden unterstützt werden
  • eine kurze, glückliche und sorgenfreie Zeit verlebt er als Musiklehrer bei Graf Esterhazy auf dessen ungarischen Besitz
  • seit 1822 ist Schubert unheilbar krank
  • er leidet an Syphilis.Seine letzten Jahre sind überschattet von dieser Krankheit
  • 1828 stirbt Schubert an den Folgen einer Typhusinfektion

Franz Schubert Steckbrief – Werk

  • Schubert gilt als Erfinder des romantischen Kunstliedes und wird nicht umsonst auch „Der Liederfürst“ genannt
  • er vertont in seinen Liedern berühmte deutsche Gedichten und Balladen („Erlkönig“, „Taucher“)
  • er schreibt über 600 Klavierlieder, darunter den Zyklus „Die schöne Müllerin“
  • die bekanntesten Lieder: „Am Brunnen vor dem Tore“, „Erlkönig“, „Heideröslein“, „Das Wandern ist des Müllers Lust“, „Die Forelle“, 8 Synphonien, Ouvertüren, Kammermusik, Messen, Klaviemusik, Streichquartette, Chormusik…
  • weniger erfolgreich waren seine Bühnenwerke, eine Oper und ein Singspiel


Franz Schubert Steckbrief – Wissenswertes

  • Schubert war nur 1,61 cm groß und stark kurzsichtig
  • eher korpulent, trug ihm dies den Spitznamen „Schwammerl“ ein.
  • sein tragisches Leben und unglückliche Liebschaften wurden mehrmals verfilmt
  • ausgerechnet die schönste und vollendeste seiner Synphonien erhielt den Beinamen „Die Unvollendete“
  • warum Schubert diese mitten im 3. Satz abbricht, wird wohl immer ein Rätsel bleiben
  • bereits im Alter von nur 17 Jahren schrieb er das meisterwerk „Gretchen am Spinnrade“
  • er hatte einen großen Freundeskreis (u.a. Moritz von Schwind, Franz Grillparzer und Franz Lachner)
  • die speziellen Feiern in diesem Freundeskreis wurden „Schubertiaden“ genannt und waren sehr beliebt
  • auf den Feiern brachte Schubert oft seine neuen Werke zu Gehör
  • die Versuche als Opernkomponist waren nicht von Erfolg gekrönt